MADARA EcoCosmetics - wie Produkte entstehenMADARA EcoCosmetics - wie Produkte entstehenMADARA EcoCosmetics - wie Produkte entstehenMADARA EcoCosmetics - wie Produkte entstehenMADARA EcoCosmetics - wie Produkte entstehenMADARA EcoCosmetics - wie Produkte entstehen

Über uns

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  • wie Produkte entstehen


alles begann in lettischen Bio-Haushalten

Der Weg von MADARA begann in einem der fünf lettischen Bio-Haushalte. Hier entsteht „das Herz" der MADARA Produkte – verschiedene Pflanzen, Beeren, Blumen.

Dieser Haushalt ist offiziell zertifiziert (EEK Vorschrift Nr. 2092/91) – dies bedeutet, dass hier alle Landwirtschaftsprodukte biologisch, in einer natürlichen Umgebung angebaut werden, keine Wirkung auf die Umwelt hinterlassen und nicht künstlich stimuliert werden. Solche Haushalte werden regelmäßig von dem Verein „Umweltqualität" kontrolliert, der lettische Bio-Haushalte zertifiziert; Tätigkeit dieser Haushalte wird auch von Vertretern anderer höherer Umweltorganisationen beaufsichtigt. 

Lettland wurde auch aus patriotischen Gründen zum Herkunftsort der von MADARA verwendeten Pflanzen gewählt – MADARA hat immer versucht, örtliche Bauern, Hersteller und andere Unternehmen zu unterstützen. Es gibt aber auch andere, genauso wichtige Gründe – erstens wachsen die Pflanzen, die wir brauchen, hier, neben uns, sie müssen nicht weit transportiert werden, und so kommen keine Auto- oder Flugzeugabgasen in die Atmosphäre, zweites sind die im nördlichen Klima gewachsenen Pflanzen besonders stark und haben eine konzentrierte Zusammensetzung. Zum Beispiel, sind in Frankreich gewachsene Himbeeren anders als die lettischen, die viel konzentrierter sind, weil die Pflanze ein mildes Klima und längere Winterzeit überleben muss.

Je mehr Aktivstoffe bzw. „Pflanze selbst" drin ist, desto besser! Deswegen werden Pflanzen in den Haushalten auf eine besondere Art getrocknet und gesammelt, sodass die Qualität der Zusammensetzung möglichst hoch bleibt. Die größte Herausforderung ist es, Pflanzen schnell, aber nicht bei hoher Temperatur zu trocknen. So soll man Ringelblumen auf Heuböden oder unter vorspringenden Dächern trocknen lassen, wo der Zugwind stark und die Luft trotzdem warm genug ist. Kornblume, schnell und effektiv getrocknet, bewahrt ihr intensives Blau, aber wenn sie in der Sonne trocknen, wird die Farbe blass. 

Von jedem Kraut, Pflanze bzw. Mittel, wie wir es selber nennen, wird nur ein Teil gesammelt, z.B.: von Kamille nehmen wir Blütenstände, von Johanniskraut – Kraut mit Blüten, von Kalmus – Wurzelstöcke, von Wildrosen – Hagebutten. Getrennt werden frische Himbeeren, Gurken, Tomaten verarbeitet.

wie werden Pflanzen zu Extrakten

Wenn alle Mittel gesammelt und vorbereitet (auch getrocknet) sind, gehen sie in einer „atmenden" Lebensmittelverpackung auf die Reise in die lettische Extraktenfabrik, wo eine weitere Wandlung geschieht – aus Pflanzen werden Extrakte zubereitet.

Dies wird in volumetrischen Reaktoren gemacht, wo Pflanzen für eine bestimmte Zeit mit Extraktionsmittel gehalten werden. In MADARA Produkten werden zwei Grundbestände verwendet – Ölextrakte, in welchen biologisch angebautes Sonnenblumenöl benutzt wird, und Alkohol-Extrakte, die aus Wasser, natürlichem Alkohol und natürlichem Glyzerin bestehen. Dies wird gemacht, weil Pflanzen nicht gleiche Stoffe und Vitamine enthalten – einige können sich im Öl besser lösen und abscheiden (wie z.B.: Vitamin A und E), andere (z.B.:Vitamin C und C) benötigen dafür Wasser und Alkohol. Natürlich, wird die Methode gewählt, die es ermöglicht, aus den gesammelten Kräutern möglichst viel und einen möglichst intensiven Extrakt zu gewinnen. Vor allem wenn man bedenkt, dass aus 10 Kilo Kräuter 20-50 mg Pflanzen-Extrakt gewonnen werden kann, ist die Wahl der Methode äusserst wichtig.

Der gewonnene Pflanzen-Extrakt ist eine dunkle, dickflüssige und konzentrierte Flüssigkeit, welche all die guten Stoffe der Pflanze enthält.

weiter ins MÁDARA Produktionswerk

Dann geht „das Herz"der Pflanze, wie wir es nennen, ins MADARA Produktionswerk. Dieses befindet sich, natürlich, in Lettland, am leisen Ufer der Daugava (Riga, Sampetera Strasse 2).

Es ist ein sehr modernes Kosmetikwerk mit leistungsstarken, stromsparenden Anlagen und Reaktoren, für die uns auch einige weltbekannte Kosmetikhersteller beneiden könnten. Was Hygiene und Sauberkeit betrifft, sind unsere Standards sehr hoch – um das Verderben von Herstellungsstoffen zu verhindern, ist eine mikrobiologisch saubere Umgebung notwendig. Um diese zu sichern, nutzen wir Aktivsauerstoff, der Bakterien in der Luft und auf Oberflächen vernichtet. Es ist eines der sichersten Verfahren, übrigens – so werden auch Bakterien in Operationssälen moderner Krankenhäuser vernichtet. In dieser Umgebung werden nach originalen, von MADARA selbst entwickelten Rezepturen fertige Produkte – Cremes, Lotions und Seifen hergestellt.

Produkt – von der Idee bis zum Ladenregal

Rezepte unserer Produkte entwickeln wir selbst, sie werden nicht von den anderen gekauft oder abgeguckt. Im MADARA Produktionswerk ist ein Labor eingerichtet, in dem Chemiker Grundformeln der Produkte entwickeln. Deren Aufgabe lautet: eine Kombination von Stoffen zu schaffen, die stabil ist, nicht verdirbt, leicht aufzutragen ist und von der Haut aufgesaugt wird.

Dann wählen die Pharmazeuten eines der gewonnenen Pflanze-Extrakten – Aktivstoffen baltischer Pflanzen, um dem Produkt eine bestimmte Wirkung zu verleihen – z.B.: Anti-Cellulite, regenerierende oder Feuchtigkeit spendende. Bei Ausarbeitung von MADARA Produkten kooperieren wir immer mit der Dekanin der Pharmaziefakultät von der Stradina Universität, Professorin Vija Enina, welche sehr große Erfahrungen in der innerlichen sowie äußerlichen Heilkräuter-Anwendung hat und vortreffliche Ideen zu Aktivstoff-Kombinationen geben kann.

Natürlich bestehen die Produkte nicht aus Pflanzen-Extrakten pur. Es werden auch andere Stoffe verwendet – Pflanzenöl, Butter, Wachse, Emulgatore und ätherische Öle – Aromastoffe, jedoch nichts davon ist synthetisch oder chemisch; im Produkt sind keine synthetische Konservierungsstoffe enthalten. Alles, was mit dem MADARA Endprodukt auch minimal in Berührung kommt, ist natürlicher Herkunft – es sind alles Pflanzen, die wirklich im Freien gewachsen sind und aus welchen Stoffe gewonnen wurden, genau wie aus Kamillen unter dem vorspringenden Dach im ländlichen Haushalt. Leider können wir nicht alles Stoffe für MADARA Produkte hier in Lettland kriegen, da in Lettland keiner z.B.: Kakao- oder Jojobabohnen anbaut. 

Sobald Chemiker und Pharmazeute eine Idee entworfen haben, wird diese in Labor praktisch verwirklicht, verbessert, bewertet, entwickelt, bis wir ein Rezept haben, mit dem alle zufrieden sind. Dann wird das Produkt unter dermatologischer Aufsicht von freiwilligen Probanten getestet; in verschiedenen physikalisch-chemischen Tests werden auch andere Eigenschaften des Produkts, sowie Gültigkeitsdatum und weitere Dinge festgestellt.

Prüfungen, Tests und Zertifizierung

Tests und Zertifizierung ist ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags. Jeder im Produktionswerk neu angekommene Rohstoff, jeder Kamillenextrakt oder Kalmuswurzel-Konzentrat, auch jede fertige Partie des Produkts vor dem Abpacken wird geprüft.

Wir speichern auch Daten über Rohstoffe und Partien der Fertigprodukte, um feststellen zu können, welche Extrakte oder Stoffe in welchem Produkte verwendet wurden. Rohstoff- und Endproduktproben jeder Partie werden in einer Probenbank gelagert, um nötigenfalls wiederholte Prüfung durchführen zu können.

Und es gibt ja noch Prüfungen des Produktionswerkes selbst – einmal im Jahr wird sowohl MADARA Produktionswerk, als auch die von uns beauftragte Extraktenfabrik von einem Inspektor aus Frankreich besucht, der unsere Rohstoffe, hergestellten Produkte, Herstellungdokumentation, Buchhaltungsdaten, Lieferscheine usw. überprüft.

das Verpacken

Wenn das Produkt fertig ist und wir selbst mit den Testergebnissen zufrieden sind, beginnt das Verpacken im Stil von MÁDARA - bequem zu nutzen und designerisch schön. Wir verwenden hauptsächlich Vacuumflakons – sie sichern einen besonderen Schutz gegen Bakterien, die dem Produkt während der Zeit des Aufbrauchens schaden oder es sogar verderben können. Produktverpackung wird in Deutschland, Niederlande, England und Frankreich bestellt.  

MÁDARA Verpackung ist umweltfreundlich und wiederverwertbar. Wir drucken alle Verpackungen, Broschüren und visuelles Material auf dem FSC-zertifizierten Papier. Dieses wird aus erneuerbaren Holzressourcen, in einer der umweltfreundlichsten Papierfabrik der Welt - AB Munken Dals, die sich in Schweden, in einem Naturpark befindet, hergestellt.

auf Ladenregalen

Und dann ist es endlich soweit – fertige, organische und dazu auch schön verpackte Produktion darf sich auf den Weg machen – zu den Menschen, in die Läden! In Lettland sind MÁDARA Waren in vier MÁDARA Läden zu kaufen (in den Einkaufzentren Alfa, Spice, Galerija Centrs) und auch in den Läden von Kolonna, im Einkaufszentrum Stockmann, fast in allen Läden der Bio- und Ökowaren. Außerhalb Lettlands findet man MÁDARA Kosmetik in Geschäften für ökologische Erzeugnisse und Kosmetikwaren in inzwischen mehr als 20 verschiedenen Ländern.

zum Schluss

Seit ihrer Geburt in Juli 2006 ist MÁDARA, im Laufe von drei Jahren, von ursprünglich fünf Teilnehmern bis zu einem 30 Personen umfassenden Arbeitskollektiv gewachsen. Es sind die besten Marketing- und Designspezialisten, Chemiker und andere Fachkräfte – Experten auf ihrem Gebiet. Nicht umsonst, denn vor allem bildet das fachkundige Team die Grundlage für MÁDARA Erfolg. Andere Grundwerte des Unternehmens sind das „lettisch-sein" und die lettische Herkunft, auf die wir wahrlich stolz sind, Schönheit und Design, und natürlich Ökologie.

Wir sorgen für die Umwelt nicht nur „auf Papier" – wir wurden zum grünsten Unternehmen Lettland ernannt, schon seit Beginn des Unternehmens trennen wir Müll, nutzen im Alltag wiederverwertetes Büropapier, beim Reinigen des Büros und des Werks wird ökologisches, extra für MÁDARA hergestelltes Reinigungsmittel benutzt.